„Bruchstücke“

Datum: 9.11.
Uhrzeit: 21:45
Ort: Schauspielhaus, Kleine Bühne
Eintritt: frei

Eignen sich die Novemberpogrome als Vorlage zur Beschreibung aktueller Ereignisse?

Nachgespräch mit Egmont Elschner (Tage der jüdischen Kultur) und Anna Schüller (Lehre- rin, Geschichtswerkstatt) u. a. Moderiert von Michael Nattke (Kulturbüro Sachsen e. V.). 

Am 9. November 1938, vor genau 80 Jahren, wurden in Chemnitz wie in zahlreichen anderen deutschen Städten Synagogen und Geschäfte in Brand gesteckt, viele jüdische Bürgerinnen verhaftet oder ermordet. Als nun Ende August dieses Jahres die Übergriffe in Chemnitz auf Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religionszugehörigkeit als Pogrome bezeichnet wurden, entbrannte deutschlandweit ein heftiger Kampf um die Worte zu den Taten. Was macht Begriffe wie Hetzjagd und Pogrom nicht nur politisch so brisant, sondern auch emotional so aufgeladen? Welche persönlichen Geschichten verbinden sich mit den Novemberpogromen, von Täterinnen, Opfern, Zuschauerinnen und Unterstützerinnen? Und kann ein Bogen zu den aktuellen Ereignissen geschlagen werden?

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